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Das Chippen Ihres Hundes ist ein wichtiger Bestandteil einer verantwortungsvollen Haustierhaltung. Ein Mikrochip für Hunde ist ein kleines Gerät, das im Falle eines Verlusts Ihres Hundes einen großen Unterschied machen kann. Durch das Mikrochippen erhöhen Sie die Chance, wieder mit Ihrem Hund vereint zu werden, falls er verschwinden sollte. Hier erfahren Sie alles, was Sie über das Chippen Ihres Hundes wissen müssen.
Ein Mikrochip für Hunde ist ein kleines elektronisches Gerät, das als Identifikationsmarkierung für Ihren Hund dient und ungefähr so groß wie ein Reiskorn ist. Es wird normalerweise unter die Haut des Hundes eingesetzt, meist zwischen den Schulterblättern. Jeder Chip hat eine einzigartige ID-Nummer, die im nationalen Hunderegister beim Schwedischen Amt für Landwirtschaft (Jordbruksverket) registriert wird. Wenn Ihr Hund verloren geht und gefunden wird, kann der Chip bei einem Tierarzt, in einer Tierklinik oder in manchen Tierheimen ausgelesen werden. Mithilfe der Chipnummer können die Finder dann den Besitzer kontaktieren. Das Mikrochip enthält jedoch keine GPS-Technologie und kann daher nicht zur Echtzeitortung verwendet werden.
Das Mikrochip funktioniert mittels Radiofrequenztechnologie. Jeder Chip ist mit einem passiven RFID-Tag (Radio-Frequency Identification) ausgestattet. Dadurch benötigt das Chip weder Batterie noch eigene Stromquelle. Wenn ein RFID-Lesegerät über den implantierten Bereich geführt wird, sendet es eine schwache Radiowelle aus. Diese aktiviert das Chip, welches seine einzigartige Nummer an den Scanner zurücksendet. Diese Nummer kann dann genutzt werden, um Informationen über den Hund und seinen Besitzer in einem Register zu finden.
Das Chippen eines Hundes ist ein schneller und relativ einfacher Prozess. Zunächst wird überprüft, ob der Hund bereits gechippt ist. Falls nicht, wird eine spezielle Injektionsnadel verwendet, um das Mikrochip unter die Haut des Hundes zu platzieren – in der Regel zwischen den Schulterblättern. Der Eingriff sollte von einem Tierarzt durchgeführt werden und dauert nur wenige Sekunden. Nach dem Einsetzen wird ein Testscan durchgeführt, um sicherzustellen, dass der Chip funktioniert, und anschließend zusammen mit Ihren Kontaktdaten beim Jordbruksverket registriert. Sie können Ihren Hund zusätzlich beim Eigentumsregister des Schwedischen Kennelklubs anmelden. Dies ist freiwillig, macht das Chip jedoch aber auf Europetnet auffindbar – eine zusätzliche Sicherheit, wenn Sie mit Ihrem Haustier viel ins Ausland reisen, z. B. zum Wandern.
Das Einsetzen eines Mikrochips ist vergleichbar mit einer normalen Impfung und gilt als risikoarm mit minimalem Unbehagen für den Hund. Es kann sich wie ein kurzes Zwicken anfühlen, aber der Schmerz lässt meist schnell nach. Die meisten Hunde reagieren nicht stärker darauf als auf eine Standardimpfung. Langfristige Nebenwirkungen sind selten.
In Schweden liegen die Kosten für das Chippen eines Hundes allgemein zwischen 300 und 800 Kronen. Im Preis enthalten sind in der Regel sowohl der Chip selbst als auch das Einsetzen. Die Kosten können je nach Tierklinik und Region variieren. Beachten Sie, dass für die Registrierung im nationalen Hunderegister zusätzliche Gebühren anfallen können. Für eine genaue Kostenschätzung sollten Sie lokale Tierarztpraxen kontaktieren.
Ein häufiges Missverständnis ist, dass ein Mikrochip zur Echtzeitortung eines Hundes wie ein GPS-Tracker verwendet werden kann. Dies stimmt jedoch nicht. Ein Mikrochip dient der Identifikation und nicht der Ortung. Das bedeutet, dass der Chip kein Signal sendet. Stattdessen kann er ausgelesen werden, wenn Ihr Hund gefunden wird. Für eine aktive Ortung benötigen Sie einen separaten GPS-Tracker.
Um den Aufenthaltsort Ihres Hundes aktiv verfolgen zu können, benötigen Sie einen GPS-Tracker für Hunde. Diese Geräte werden meist am Halsband befestigt und nutzen Satellitentechnologie zur kontinuierlichen Positionsverfolgung. Mit unserem GPS-Tracker für Haustiere erhalten Sie zusätzliche Funktionen wie Aktivitätsüberwachung, Geofencing und unbegrenzte Reichweite. Dank der GPS-Technologie können Sie die Position Ihres Hundes in Echtzeit überwachen und Benachrichtigungen über unsere Smartphone-App oder Webplattform erhalten.
In Schweden besteht eine gesetzliche Pflicht zur Identitätskennzeichnung von Hunden, um die Wiedervereinigung verlorener Haustiere mit ihren Besitzern zu erleichtern. Werfen wir einen Blick darauf, was in Schweden und bei Reisen in andere EU-Länder gilt.
Schwedische Gesetzgebung
In Schweden müssen alle Hunde mit einer ID-Nummer registriert und gekennzeichnet werden, meist mittels Mikrochip oder Ohr-Tätowierung. Dies ist Teil der Vorschriften des Jordbruksverket und soll den Tierschutz verbessern sowie die Identifikation verlorener Hunde erleichtern. Die Registrierung muss spätestens erfolgen, wenn der Hund vier Monate alt ist. Besitzer sind dafür verantwortlich, die Informationen aktuell zu halten, z. B. bei Besitzerwechsel oder Tod des Hundes. Wird ein älterer Hund erworben, muss er innerhalb von vier Wochen gekennzeichnet werden.
Reisen in andere EU-Länder
Für Reisen in andere EU-Länder ist ein Mikrochip verpflichtend. Dies ist Teil der EU-Regeln für Heimtierausweise, die für Reisen innerhalb der EU benötigt werden. Der Mikrochip muss der ISO-Norm 11784/11785 entsprechen und mit Standardlesegeräten auslesbar sein. Zusätzlich benötigt der Hund einen gültigen Heimtierausweis und eine Tollwutimpfung.
Für die Identifikation von Hunden gibt es zwei Methoden: Tätowierung und Mikrochip. Eine Tätowierung bedeutet, dass eine Nummer auf die Haut tätowiert wird, meist ins Ohr. Vorteile sind die direkte Sichtbarkeit ohne Scanner. Tätowierungen können jedoch verblassen oder schwer lesbar werden, insbesondere bei dunklem Fell. Ein Mikrochip hingegen ist eine moderne Methode: Der Chip ist dauerhaft, kann nicht verblassen, lässt sich kaum manipulieren oder entfernen und ist mit einem aktualisierbaren Register verknüpft. Daher gilt er als die zuverlässigere und sicherere Identifikationsmethode.