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Für Halsbänder gibt es mittlerweile zahlreiche AirTag-Halterungen. Das ist auch verständlich: Ein AirTag ist klein, benötigt kein Abonnement und eignet sich gut, um Schlüssel oder Taschen wiederzufinden. Aber funktioniert er auch, wenn die Katze nachts draußen unterwegs ist oder der Hund in den Wald läuft? Die kurze Antwort lautet: manchmal. Hier erfahren Sie, warum.
Ein AirTag hat weder einen eigenen GPS-Empfänger noch eine SIM-Karte. Stattdessen sendet er ein Bluetooth-Signal aus, das von kompatiblen Geräten in der Nähe empfangen werden kann. Diese übermitteln dann den Standort des AirTags, den Sie in der „Wo ist?“-App auf Ihrem Smartphone sehen können.
Das bedeutet, dass der Standort nur aktualisiert wird, wenn sich ein kompatibles Gerät in der Nähe befindet. In einer belebten Innenstadt passiert das häufig. Im Wald, auf dem Land oder mitten in der Nacht kann es dagegen lange dauern, bis eine neue Position angezeigt wird. AirTags wurden außerdem dafür entwickelt, Gegenstände wie Schlüssel und Taschen wiederzufinden, nicht Tiere, die sich selbstständig bewegen.
Ein AirTag am Halsband ist nicht grundsätzlich nutzlos. Wenn eine Wohnungskatze in einem dicht besiedelten Gebiet entwischt oder Ihr Hund in der Stadt verloren geht, befinden sich möglicherweise genügend kompatible Geräte in der Nähe, damit der Standort aktualisiert wird. Auch ein verlorenes Halsband lässt sich damit leichter wiederfinden. In all diesen Fällen erhalten Sie jedoch eher einen Hinweis darauf, wo sich Ihr Tier befinden könnte, als eine zuverlässige Standortanzeige in Echtzeit.
Wo stößt ein AirTag an seine Grenzen?
Viele Katzen und Hunde bewegen sich genau dort, wo AirTags weniger zuverlässig funktionieren: an Waldrändern, auf Feldern, in Gärten oder nachts im Freien. Sie sehen nur den zuletzt gemeldeten Standort. Ein Tier, das sich weiterbewegt, kann inzwischen schon weit entfernt sein. Außerdem gibt es keine Funktion, die Sie benachrichtigt, wenn Ihr Haustier das Zuhause verlässt.
Ein AirTag, der längere Zeit von seinem Besitzer getrennt ist, kann außerdem einen Ton abspielen, wenn er bewegt wird. Personen in der Nähe können auch eine Warnung auf ihrem Smartphone erhalten. Das ist ein wichtiger Schutz vor unerwünschter Ortung, kann aber dazu führen, dass jemand den AirTag entfernt.
Ein GPS-Tracker für Haustiere ist für etwas entwickelt worden, wofür ein AirTag nicht gedacht ist: die Ortung eines Tieres, das sich selbstständig bewegt. Er bestimmt seine Position über einen integrierten GPS-Empfänger und übermittelt die Standortdaten über das Mobilfunknetz. So funktioniert er überall dort, wo Mobilfunkempfang vorhanden ist.
In der App können Sie den Standort Ihres Haustieres in Echtzeit verfolgen, sehen, wo es unterwegs war, und eine Sicherheitszone rund um Ihr Zuhause festlegen. Verlässt Ihr Tier diesen Bereich, erhalten Sie eine Benachrichtigung.
Dafür muss ein GPS-Tracker regelmäßig aufgeladen werden und benötigt ein Abonnement für die mobile Datenübertragung.
Wenn Sie mehr erfahren möchten, finden Sie unsere Geräte unter GPS-Tracker für Katzen und GPS-Tracker für Hunde.
Entscheidend ist, wo sich Ihr Haustier normalerweise aufhält. Für eine Freigängerkatze, einen Hund, der beim Spaziergang gelegentlich wegläuft, oder ein Tier, das auf dem Land lebt, ist ein GPS-Tracker die sicherere Wahl. Wenn Sie eine Wohnungskatze in der Stadt haben, die gelegentlich entwischt, kann ein AirTag einen hilfreichen Hinweis liefern. Als einzige Sicherheitsmaßnahme sollten Sie sich jedoch nicht darauf verlassen. Unabhängig davon, wofür Sie sich entscheiden, sollte Ihr Haustier mit einem Mikrochip gekennzeichnet und registriert sein.

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