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Die Fuchsjagd hat in Schweden eine lange Tradition, und Hunde spielen dabei häufig eine wichtige Rolle. Je nach Jagdart können sie den Fuchs suchen und verfolgen, ihn aufspüren oder im Bau arbeiten. Wie die Jagd abläuft, hängt unter anderem vom Gelände, der Jahreszeit und dem eingesetzten Hund ab.
Gleichzeitig gibt es klare Vorschriften dazu, wann Füchse gejagt werden dürfen. Die Jagdzeiten unterscheiden sich je nach Region. Deshalb sollte vor der Jagd immer geprüft werden, welche Zeiten am jeweiligen Jagdort gelten.
Die allgemeine Jagdzeit für den Rotfuchs beginnt am 1. August. Wann sie endet, hängt jedoch vom jeweiligen Bezirk und der geografischen Lage ab.
In Blekinge, Skåne und Halland gilt die allgemeine Jagdzeit vom 1. August bis zum 28. Februar, in Schaltjahren bis zum 29. Februar.
In mehreren anderen Teilen Schwedens, darunter Gotland, Jönköping, Kalmar, Kronoberg, Östergötland, Södermanland, Stockholm, Uppsala, Västmanland und Västra Götaland, darf vom 1. August bis zum 15. März gejagt werden.
In Värmland, Örebro, Gävleborg und Dalarna endet die allgemeine Jagdzeit am 31. März. Eine Ausnahme bildet die Gemeinde Älvdalen.
In der Gemeinde Älvdalen sowie in Västernorrland, Jämtland, Västerbotten und Norrbotten ist die Jagdzeit am längsten und reicht vom 1. August bis zum 15. April.
Jagdzeiten können sich ändern und werden regelmäßig überprüft. Vor Beginn der Jagd sollten daher immer die aktuellen Bestimmungen für die jeweilige Region geprüft werden.
Hunde können bei der Fuchsjagd auf unterschiedliche Weise eingesetzt werden. Welche Jagdart sich eignet, hängt häufig von den Eigenschaften des Hundes, dem Jagdrevier und den Bedingungen am jeweiligen Jagdtag ab.
Eine verbreitete Methode ist die Baujagd. Dafür werden Hunde eingesetzt, die für die Arbeit im Bau geeignet sind, beispielsweise Dackel, Jack Russell Terrier oder Foxterrier. Der Hund geht in den Fuchsbau und versucht, den Fuchs zum Verlassen des Baus zu bewegen oder hält unter der Erde Kontakt zu ihm. Der Jäger wartet währenddessen außerhalb des Baus darauf, dass der Fuchs herauskommt. Baujagd findet häufig in den Wintermonaten statt.
Eine weitere Methode ist die Jagd mit spurlaut jagenden Hunden. Dabei kommen meist Laufhunde oder andere jagende Hunde zum Einsatz, die den Fuchs suchen und seiner Spur durch das Gelände folgen. Die Jäger beziehen geeignete Stände und versuchen abzuschätzen, welchen Weg der Fuchs nehmen wird.
Bei der Pirsch- und Ansitzjagd kann der Hund eine eher unterstützende Rolle übernehmen, etwa beim Auffinden eines Fuchses oder im Zusammenhang mit der Jagd am Luderplatz. Gejagt wird häufig zu Tageszeiten, in denen Füchse besonders aktiv sind, beispielsweise in der Morgen- oder Abenddämmerung.
Bei der Jagd mit frei arbeitenden Hunden kann sich der Hund weit von seinem Führer entfernen. Dichter Wald, unübersichtliches Gelände und große Jagdreviere machen es mitunter schwierig, ständig Sichtkontakt zu halten.
Mit einem GPS-Tracker für Jagdhunde lässt sich die Position des Hundes während der Jagd in Echtzeit verfolgen. So behalten Sie besser im Blick, wie sich der Hund im Gelände bewegt. Das ist besonders hilfreich, wenn er in größerer Entfernung arbeitet oder die Sicht eingeschränkt ist.
Außerhalb der eigentlichen Jagdsaison gelten in Schweden Vorschriften, die einschränken, wann Hunde in Gebieten mit Wild frei laufen dürfen. Vom 1. März bis zum 20. August müssen Hunde nach schwedischem Jagdrecht so beaufsichtigt werden, dass sie in Gebieten, in denen sich Wild aufhalten kann, nicht frei umherlaufen.
Diese Regelungen wirken sich auch darauf aus, wann mit frei laufenden Jagdhunden gejagt werden darf. Die Baujagd am Fuchsbau kann während Teilen dieses Zeitraums dennoch möglich sein. Auch hier müssen jedoch die jeweils geltenden Vorschriften und Bedingungen berücksichtigt werden.
Als Jäger sollten Sie sich daher nicht ausschließlich an der allgemeinen Jagdzeit für Füchse orientieren. Auch die Jagdart, der Einsatz des Hundes, die Jahreszeit und die örtlichen Gegebenheiten müssen berücksichtigt werden, bevor die Jagd beginnt.

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