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Die Drückjagd gehört zu den Jagdarten, die das höchste Maß an Koordination erfordern. Mehrere Jäger, Jagdhunde und Treiber bewegen sich gleichzeitig im selben Revier. Gerade diese Kombination stellt hohe Anforderungen an Kommunikation und Situationsbewusstsein. Unfälle bei Drückjagden entstehen nur selten durch Unachtsamkeit, sondern häufig durch fehlende Informationen darüber, wo sich die anderen Beteiligten im Gelände befinden. Genau hier spielt die GPS Ortung heute eine immer wichtigere Rolle.
Bei einer Drückjagd wird das Jagdteam in Treiber und Schützen aufgeteilt. Die Treiber bewegen sich aktiv durch das Gelände, um das Wild in Richtung der Schützen zu lenken, während die Schützen ihre zugewiesenen Stände besetzen. Das Problem entsteht, wenn sich Wild, Hunde und Treiber schnell und unvorhersehbar bewegen und die Schützen nicht genau wissen, wo sich die Treiber im Verhältnis zur Schusslinie befinden.
Gerade in dieser Informationslücke können Unfälle passieren. Sich ausschließlich auf Zurufe, Jagdhörner oder Karten zu verlassen, reicht in dichtem Wald oder unübersichtlichem Gelände mit eingeschränkter Sicht und schwieriger Akustik oft nicht aus.
Durch die GPS Ortung der Jagdhunde erhält das gesamte Jagdteam Echtzeitinformationen über den Standort der Hunde und damit auch über die Position der Treiber. Jäger auf dem Stand können in der App erkennen, ob sich die Hunde noch tief im Wald befinden oder sich bereits der Schützenlinie nähern. Dadurch bleibt genügend Zeit, um zu reagieren, die eigene Position anzupassen und Sicherheitsabstände einzuhalten.
GPS ersetzt keine klaren Sicherheitsregeln oder die Einweisung vor der Jagd. Es ist jedoch eine wertvolle Ergänzung, die eine seit Langem bestehende Informationslücke bei Drückjagden schließt.
GPS entfaltet seinen größten Nutzen in Verbindung mit klaren Abläufen innerhalb des Jagdteams. Legen Sie vor Beginn der Jagd fest, wer die Positionen der Hunde überwacht, wie das Team auf unerwartete Bewegungen reagiert und welche Maßnahmen ergriffen werden, wenn ein Hund plötzlich zur Schützenlinie zurückkehrt.
Ein GPS Tracker für Jagdhunde liefert sowohl eine Bellanzeige als auch die Echtzeitposition des Hundes. Diese Informationen müssen jedoch richtig interpretiert und an das Jagdteam weitergegeben werden. Es empfiehlt sich daher, einen Jagdleiter zu bestimmen, der den Überblick behält und das Team informiert, sobald sich die Situation verändert.
Die meisten Jäger nutzen einen GPS Tracker zunächst, um ihren Hund nach der Jagd schneller wiederzufinden. Bei Drückjagden ist diese Funktion jedoch mindestens genauso wichtig für die Sicherheit. Zu wissen, dass sich die Hunde und die dahinter arbeitenden Treiber noch 400 Meter tief im Wald befinden, vermittelt beim Schuss eine deutlich höhere Sicherheit, als sich lediglich darauf zu verlassen, dass alle an der richtigen Stelle sind.
GPS verändert die Jagd nicht – es macht sie sicherer.
Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie GPS Tracker bei der Jagd eingesetzt werden können? Erfahren Sie hier mehr über unsere Lösungen für die Jagd.

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