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Senioren Smartwatch im Vergleich 2026

Eine GPS-Uhr für Senioren vereint 2026 das, was ältere Menschen und ihre Angehörige am dringendsten brauchen: Sicherheit im Alltag und die Freiheit, selbstbestimmt zu leben. Moderne Senioren Smartwatches ersetzen die klobigen, stigmatisierenden Notrufsysteme von früher durch dezente Geräte am Handgelenk, die per SOS-Knopf sofort Hilferufen, Stürze automatisch erkennen und den Standort in Echtzeit an Familie und Pflegekräfte übermitteln.

Dieser Vergleich richtet sich an Senioren, die trotz gesundheitlicher Einschränkungen mobil bleiben möchten, an besorgte Angehörige, die im Notfall schnell reagieren wollen und an Pflegekräfte, die nach einer verlässlichen technischen Lösung suchen. Der Fokus liegt dabei auf hochwertigen Smartwatches für Senioren mit vollwertiger GPS-Funktion.

Im Jahr 2026 konzentrieren sich GPS-Uhren für Senioren auf Sicherheit und einfache Bedienung. Sie funktionieren autark mit eigener SIM-Karte, benötigen kein Smartphone und bieten lebensrettende Funktionen in einem unauffälligen Design.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Artikel auf einen Blick:

  • Nicht jede Sturzerkennung arbeitet gleich präzise: Fehlalarme und Empfindlichkeitsstufen unterscheiden sich erheblich zwischen den Modellen.
  • Echtzeit-Ortung mit Geofencing ist besonders bei Demenz oder Orientierungslosigkeit unverzichtbar.
  • Die Kosten teilen sich klar in Hardware-Anschaffung und laufende Abonnements für Mobilfunk und Cloud-Dienste.
  • Eine Sicherheitsuhr für Senioren wirkt weit über die reine Technik hinaus: Sie gibt Selbstvertrauen zurück und bekämpft Einsamkeit.
  • Die MiniFinder Nano positioniert sich 2026 als Vorreiter durch die Kombination aus Sturzsensor, SOS-Knopf, Zweiweg-Kommunikation und weltweiter GPS-Ortung.

Was ist ein GPS-Tracker für Senioren?

Eine moderne GPS-Uhr für Senioren ist ein speziell für ältere Menschen entwickeltes Gerät in Uhrenform, das Sicherheits- und Gesundheitsfunktionen in einem einzigen kompakten Gehäuse vereint. Anders als herkömmliche Smartwatches, die primär auf Fitness-Tracking und App-Vielfalt setzen, liegt der Schwerpunkt einer Notrufuhr auf robustem Notfallmanagement: SOS-Taste, automatische Sturzerkennung, Echtzeit-Ortung und direkte Sprachkommunikation, alles ohne Smartphone-Kopplung.

Die Abgrenzung zu einfachen Notrufarmbändern ist dabei wichtig: Ein klassisches Armband bietet oft nur einen einzelnen Knopf ohne Bildschirm, ohne GPS und ohne Sprechfunktion, während eine Senioren Smartwatch mit sichtbarem Bildschirm im Alltag meist besser lesbar und leichter zu bedienen ist. Eine vollwertige Senioren Smartwatch hingegen kombiniert GPS-Ortung, Zweiweg-Anrufe, Pulsmesser und intelligente Alarmsysteme in einem Gerät. GPS-Smartwatches für Senioren kombinieren Sicherheits- und Gesundheitsfunktionen, die weit über das hinausgehen, was ein einfaches Armband leisten kann.

 

Moderne Technik trifft auf Seniorenfreundlichkeit

Die Zeiten, in denen Senioren Notruf-Armbänder als medizinische Hilfsmittel sofort erkennbar waren, sind vorbei. Ein dezentes Design ist für viele Senioren wichtig und genau hier setzen die Geräte der Generation 2026 an. Sie sehen aus wie normale Armbanduhren, tragen sich bequem und lösen keine unangenehmen Blicke aus.

Diese dezente Optik steigert die Akzeptanz erheblich. Wer sein Senioren-Notrufarmband nicht als Stigma empfindet, trägt es konsequenter und genau das kann im Ernstfall den entscheidenden Unterschied machen. Dedizierte Senioren-Notrufuhren bieten eine einfache Bedienung ohne Smartphone, was die Hemmschwelle für weniger technikaffine Träger drastisch senkt.

 

Der Unterschied zu herkömmlichen Hausnotrufsystemen

Der klassische Hausnotruf funktioniert stationär: Ein Basisgerät steht zuhause, der Träger kann per Knopfdruck einen Alarm auslösen, aber nur innerhalb der Reichweite der Station. Sobald Senioren das Haus verlassen, sind sie ungeschützt.

Eine GPS-Uhr dagegen begleitet ihren Träger überallhin. GPS-Tracker ermöglichen die Standortverfolgung in Echtzeit, ob beim Spaziergang im Park, beim Einkaufen oder auf Reisen. Notrufuhren senden Standortdaten bei einem Notruf und ermöglichen so eine punktgenaue Rettung, egal wo sich die betroffene Person befindet. Wenn eine Uhr am Handgelenk nicht akzeptiert wird, lassen sich solche mobilen Lösungen je nach Bedarf auch diskret als Halskette oder Schlüsselanhänger tragen. Diese mobile Sicherheit macht den Einsatz stationärer Hausnotrufdienste in vielen Fällen überflüssig oder ergänzt sie sinnvoll.

Die wichtigsten Funktionen einer modernen Senioren Smartwatch

Aufbauend auf dem grundlegenden Verständnis, was eine Senioren Smartwatch ausmacht, lohnt sich ein detaillierter Blick auf die einzelnen Funktionen. Denn nicht jedes Gerät bietet alle Features in gleicher Qualität. Wichtige Funktionen für Senioren-GPS-Uhren sind GPS-Ortung und Notruf-Buttons, doch die Unterschiede liegen im Detail.

 

SOS-Knopf für den Notruf

Der SOS-Knopf ist das Herzstück jeder Notfalluhr. Per Knopfdruck wird sofort eine Sprechverbindung zu vordefinierten Kontakten oder einer professionellen Hausnotrufzentrale hergestellt. Gleichzeitig überträgt die Uhr automatisch den aktuellen Standort. Notrufuhren senden bei Alarm eine Push-Benachrichtigung mit Standort, sodass Angehörige und Rettungsdienst sofort wissen, wo Hilfe benötigt wird.

Notruf- und SOS-Funktionen sind für Senioren-GPS-Uhren wichtig, weil sie im Ernstfall Sekunden sparen. Die MiniFinder Nano ermöglicht dabei unter anderem die direkte Kommunikation über das Gerät, ohne dass ein Telefon in der Nähe sein muss. GPS-Tracker können mit einem Notruf-System gekoppelt werden, um eine lückenlose Rettungskette zu gewährleisten.

 

Hocheffizienter Sturzsensor

Automatische Sturzerkennung ist eine essenzielle Funktion für Senioren-GPS-Uhren. Denn was passiert, wenn ein Mensch stürzt und bewusstlos wird? Den SOS-Knopf kann er dann nicht mehr drücken. Genau hier greift der Sturzsensor: Beschleunigungssensoren und intelligente Algorithmen erkennen den plötzlichen Aufprall und lösen automatisch Alarm aus.

Sturzerkennung ist eine wichtige Funktion für GPS-Uhren für Senioren, doch die Qualität variiert erheblich. Die Sturzerkennung der Apple Watch unterscheidet zuverlässig zwischen Sturz und Bewegung, während die Sturzerkennung bei der James B6 oft Fehlalarme auslöst. Die Sturzerkennung kann in drei Empfindlichkeitsstufen eingestellt werden, was bei vielen Modellen hilft, die Balance zwischen Sensibilität und Alltagstauglichkeit zu finden. Die Bembu GPS-Watch Pro 2 hat eine sinnvolle Sturzerkennung, die als guter Kompromiss gilt.

Senioren-GPS-Uhren eignen sich für Personen mit hohem Sturzrisiko oder gesundheitlichen Bedenken – denn in Deutschland stürzen etwa 28 % der Senioren jährlich, oft mit schwerwiegenden Folgen bis hin zum Krankenhausaufenthalt.

 

Echtzeit-Ortung und virtueller Zaun

Die Echtzeit-Ortung gehört zu den wertvollsten Funktionen für Angehörige von Menschen mit Demenz oder Orientierungsschwierigkeiten. Über die MiniFinder Live App lässt sich der Standort metergenau bestimmen, ob draußen per GPS, GLONASS und Galileo oder in Gebäuden mithilfe von WLAN und Beacons.

Geofencing ermöglicht Benachrichtigungen bei Verlassen eines definierten Bereichs. Diese virtuellen Zäune sind besonders bei der Demenz-Ortung unverzichtbar: Verlässt ein Senior beispielsweise unbemerkt das Grundstück, erhalten Angehörige sofort eine Warnung über die App und können eingreifen. GPS-Ortung ermöglicht die Standortfreigabe an Angehörige, was die Sorgen der Familie erheblich reduziert. Wie ein GPS-Tracker bei Demenz die Sicherheit erhöht, zeigt sich im täglichen Einsatz eindrucksvoll.

GPS-Tracker fördern die Selbstständigkeit von Menschen mit Demenz, indem sie den Betroffenen Bewegungsfreiheit lassen und gleichzeitig den pflegenden Personen Handlungssicherheit geben.

 

Gesundheits-Monitoring

Neben den Sicherheitsfunktionen bieten moderne Senioren Smartwatches wichtige Werkzeuge zur Gesundheitsüberwachung. Senioren-Smartwatches ermöglichen häufig eine Gesundheitsüberwachung, z. B. Herzfrequenz. Ein integrierter Pulsmesser misst kontinuierlich die Herzfrequenz und kann bei Unregelmäßigkeiten Alarm schlagen.

Ergänzend tracken Schrittzähler die tägliche Aktivität und motivieren zu mehr Bewegung, ein wichtiger Faktor für den Gesundheitszustand im Alter. Einige Produkte bieten unter anderem auch SpO₂-Sensoren zur Sauerstoffsättigungsmessung.

Die wichtigsten Gesundheitsfunktionen im Überblick:

  • Pulsmesser für kontinuierliche Herzfrequenzüberwachung
  • Schrittzähler zur Aktivitätsförderung
  • Teilweise SpO₂-Messung und Schlaf-Tracking
  • Medikamentenerinnerungen über die App

Diese Gesundheitsdaten ermöglichen es Angehörigen und Pflegekräften, den Körper und das Wohlbefinden des Trägers besser einzuschätzen, ein klarer Vorteil gegenüber reinen Notrufsystemen. Die Verbindung von Sicherheits- und Vitalfunktionen macht die Senioren Smartwatch zu einem umfassenden Begleiter im Alltag.

 

Mehr als nur Technik: Ein Mittel gegen unfreiwillige Einsamkeit

Die technischen Funktionen einer GPS-Uhr für Senioren sind beeindruckend, doch ihre eigentliche Wirkung geht weit über Sensoren und Algorithmen hinaus.

Viele ältere Menschen ziehen sich aus dem sozialen Leben zurück, weil sie Angst vor Stürzen oder Orientierungsverlust haben. Der Spaziergang zum Bäcker, das Treffen mit Freunden, der Besuch im Garten, alles wird zum Risiko. Diese Angst führt zu Isolation, und Isolation führt zu Krankheit, Depression und weiterem körperlichem Abbau. Ein Teufelskreis.

Eine Sicherheitsuhr für Senioren durchbricht diesen Kreislauf. Das Wissen, dass im Notfall sofort Hilfe kommt, gibt den nötigen Mut zurück. Spaziergänge werden wieder gewagt, soziale Kontakte gepflegt, Einkäufe selbstständig erledigt. Dabei zeigt sich immer deutlicher der psychologische Wert: Eine Sicherheitsuhr für Senioren ist eine wirksame Lösung gegen unfreiwillige Einsamkeit, da sie älteren Menschen Mut gibt, wieder aktiv vor die Tür zu gehen.

Ein modernes Senioren Notruf-Armband bietet Sicherheit und Unabhängigkeit für Ihre Liebsten im Alltag und entlastet pflegende Angehörige spürbar. Denn auch für die Familie bedeutet die ständige Sorge um einen älteren Angehörigen eine enorme psychische Belastung. Zu wissen, dass die Uhr im Ernstfall automatisch Alarm schlägt, schenkt allen Beteiligten mehr Lebensqualität.

 

MiniFinder Nano: Der Marktführer im detaillierten Vergleich

Unter den zahlreichen Optionen auf dem Markt hat sich die MiniFinder Nano 2026 als eine der fortschrittlichsten Lösungen etabliert: als hochentwickelte Kombination aus Smartwatch und persönlichem Alarm-GPS Tracker.

 

Technische Überlegenheit

Die MiniFinder Nano vereint alle entscheidenden Sicherheitsfunktionen in einem kompakten, dezenten Gehäuse: SOS-Knopf, automatische Sturzerkennung, Zweiweg-Kommunikation, Echtzeit-Ortung über GPS, WLAN und Bluetooth sowie virtuelle Sicherheitszonen per Geofencing. Zusätzlich ermöglicht die Bluetooth-Verbindung in Kombination mit Beacons eine hochpräzise Ortung in Innenräumen, sodass der genaue Standort auch innerhalb von Gebäuden zuverlässig ermittelt werden kann.

Besonders hervorzuheben ist die nahtlose Integration in das MiniFinder Live App-Ökosystem. Über die MiniFinder Live Plattform können Angehörige Live-Ortung, Alarmmanagement, Geofencing und sogar Medikamentenerinnerungen verwalten. Das Gerät funktioniert mit integrierter SIM-Karte autark – ohne Smartphone – und ist in Deutschland sowie über 200 weiteren Ländern einsatzbereit.

Senioren-Notrufuhren arbeiten meist autark mit einer eigenen SIM-Karte, was die MiniFinder Nano besonders für Senioren attraktiv macht, die kein Mobiltelefon besitzen oder bedienen möchten.

 

Vergleichstabelle führender Modelle 2026

Kriterium MiniFinder Nano Bembu GPS-Watch Pro 2 James B6
SOS-Taste Ja, mit Zweiweg-Kommunikation Ja Ja
Sturzsensor Automatisch, anpassbar Sinnvolle Erkennung Oft Fehlalarme
GPS-Ortung GPS + WLAN + Bluetooth + Beacons GPS + WLAN GPS
Akkulaufzeit Ca. 24 h aktiv, Standby länger Fünf Tage Zwei Tage
Eigenständige SIM Ja, in 190+ Ländern Ja Ja
App-Ökosystem MiniFinder Live (umfangreich) Eigene App Eigene App
Geofencing Ja, virtuelle Sicherheitszonen Ja Eingeschränkt
Bedienfreundlichkeit Groß markierter SOS-Knopf Einfach Einfach
Monatliche Kosten Ab ca. 10 €/Monat 5 €/Monat für Tarif 99 €/Jahr (James-Tarif)

 

Die GPS-Watch Pro 2 kostet ab 239 Euro, die James B6 kostet rund 190 Euro – eine Notrufuhr kostet zwischen 190 und 380 Euro je nach Ausstattung. Die GPS-Watch Pro 2 ist teurer als andere Notrufuhren, bietet dafür aber mit fünf Tagen Akkulaufzeit den besten Wert in dieser Kategorie. Die James B6 hat eine Akkulaufzeit von zwei Tagen.

Warum dieses Modell als Vorreiter gilt, erfahren Sie in unserem detaillierten Produkt-Fokus zur MiniFinder Nano als beste Notrufuhr für Senioren.

 

Praxisvorteile im Alltag

Konkrete Szenarien verdeutlichen den Mehrwert einer solchen GPS-Watch:

  • Schwächeanfall beim Spaziergang: Die Uhr erkennt den Sturz automatisch, sendet den Standort und stellt eine Sprechverbindung zu den Notrufkontakten her, auch wenn die betroffene Person bewusstlos ist.
  • Orientierungslosigkeit bei Demenz: Der virtuelle Zaun warnt Angehörige sofort, wenn der Träger den sicheren Bereich verlässt. Über die App kann der Standort live verfolgt und per Anruf Kontakt aufgenommen werden.
  • Unwohlsein zuhause: Per Knopfdruck auf die SOS-Taste wird sofort eine Verbindung hergestellt, ganz ohne Telefon oder Hausnotruf-Basisstation.

Auch Konzepte wie Spotter zeigen als Sicherheitsuhr mit GPS-Tracking, SOS-Alarm und App-Anbindung, wie sich solche Funktionen alltagstauglich bündeln lassen.

Die Akkulaufzeit spezialisierter Notrufuhren beträgt meist mehrere Tage bis zu einer Woche, wobei die tatsächliche Dauer stark vom Umfang der aktiven GPS-Ortung abhängt. Eine lange Akkulaufzeit minimiert das häufige Aufladen der Uhr, ein entscheidender Vorteil für Senioren, die das Laden leicht vergessen.

 

Kosten und Tarife: Transparente Preisgestaltung

Die Kosten für eine GPS-Uhr für Senioren setzen sich aus zwei Komponenten zusammen: der einmaligen Hardware-Anschaffung und den laufenden Abo-Gebühren für Mobilfunk, Cloud-Dienste und Notrufservice.

Für die lückenlose Echtzeit-Ortung und den weltweiten Notruf-Service über die integrierte SIM-Karte ist ein separates Datenabonnement erforderlich. Die flexiblen Tarife für den Software-Dienst beginnen bereits bei wenigen Euro im Monat und sichern die Multi-Netz-Anbindung ab. Die Preise für die Hardware-Komponenten variieren je nach Marktlage und können direkt auf den jeweiligen Produktseiten eingesehen werden.

Monatliche Kosten für SIM-Karten liegen bei 10 bis 15 Euro – das entspricht dem typischen Rahmen für Notrufuhren mit eigenständiger Mobilfunkanbindung. Die Bembu GPS-Watch Pro 2 kostet 5 Euro pro Monat für den Tarif, während der James-Tarif 99 Euro pro Jahr beträgt.

Wichtig zu wissen: Die Pflegekasse übernimmt Kosten ab Pflegegrad 1 anteilig, allerdings bezieht sich dieser Zuschuss in der Regel auf den klassischen Hausnotruf (seit April 2026: 27 € netto pro Monat). Mobile GPS-Notrufuhren werden von den Pflegekassen derzeit meist nicht als Hausnotruf anerkannt, weshalb die Kosten in der Regel privat getragen werden müssen. Es empfiehlt sich, bei der zuständigen Pflegekasse nachzufragen, ob im Einzelfall eine Bezuschussung möglich ist.

 

Häufige Herausforderungen und praktische Lösungen

Im täglichen Einsatz begegnen Senioren und Angehörige einigen typischen Herausforderungen. Die gute Nachricht: Für jede gibt es praktikable Lösungen.

 

Akkulaufzeit im täglichen Gebrauch

Die Akkulaufzeit von Notrufuhren variiert zwischen zwei und fünf Tagen. Bei permanent aktiver GPS-Ortung und Sturzerkennung verkürzt sich die Laufzeit spürbar. Die GPS-Watch Pro 2 hat eine Akkulaufzeit von fünf Tagen, während die Model 2024 von One Button Phone eine Akkulaufzeit von zwei Tagen bietet.

Tipp: Das Laden lässt sich als festes Abendritual etablieren – ähnlich wie das Ablegen einer normalen Uhr auf dem Nachttisch. Magnetische Ladekabel, wie sie unter anderem die MiniFinder Nano bietet, vereinfachen den Vorgang erheblich. In Innenräumen kann die Nutzung von WLAN- statt GPS-Ortung den Energieverbrauch zusätzlich reduzieren.

 

Bedienung für weniger technikaffine Senioren

Die größte Sorge vieler Angehöriger: Kommt mein Vater, meine Mutter wirklich mit der Technik zurecht?

Die Antwort: Ja, denn spezialisierte Notrufuhren sind bewusst einfach gestaltet. Der SOS-Knopf ist groß, klar markiert und per Knopfdruck sofort aktiv. Die Freisprechfunktion ermöglicht Kommunikation ohne jede weitere Bedienung. Viele Anbieter konfigurieren die Geräte bereits vor der Auslieferung, sodass sie nach dem Auspacken sofort einsatzbereit sind. Unabhängige Tester und Testberichte bieten dabei oft eine gute Orientierung zur Bedienungsfreundlichkeit und Robustheit.

 

Tipp: Angehörige sollten die App selbst einrichten und Notrufkontakte hinterlegen. Der Senior muss in der Regel nur eines wissen: Im Notfall den Knopf drücken, oder die Uhr macht es automatisch.

 

Wasserdichtigkeit beim Händewaschen und Duschen

Notrufuhren können mit einer SIM-Karte ausgestattet werden, enthalten Lautsprecher und Mikrofon und genau hier liegt eine Herausforderung. IP-Schutzklassen wie IPX7 bieten Schutz beim Händewaschen und kurzem Untertauchen. Die MiniFinder Watch ist beispielsweise mit IPX7 zertifiziert.

Tipp: Zum Duschen die Uhr besser ablegen, auch wenn sie spritzwassergeschützt ist. Seife und warmes Wasser können Dichtungen schneller altern lassen. Für das Händewaschen und leichten Regen sind die meisten Geräte jedoch problemlos geeignet.

 

Fazit und empfohlene nächste Schritte

Die GPS-Uhr für Senioren hat sich 2026 von einem technischen Nischenprodukt zu einem unverzichtbaren Begleiter im Alltag entwickelt. Sie gibt älteren Menschen ihre Unabhängigkeit zurück und schenkt der gesamten Familie die Gewissheit, dass im Ernstfall sofort Hilfe kommt.

Die MiniFinder Nano überzeugt in diesem Vergleich durch ihr umfassendes Funktionspaket aus Sturzsensor, SOS-Knopf, Echtzeit-Ortung, Zweiweg-Kommunikation und der leistungsfähigen MiniFinder Live App. Doch unabhängig vom gewählten Modell gilt: Die Investition in ein modernes Senioren Notruf-Armband schenkt dem Träger Freiheit und den Angehörigen Beruhigung.

 

Empfohlene nächste Schritte:

  1. Bedarf klären: Welche Funktionen sind für Ihre Situation am wichtigsten – Sturzerkennung, Demenz-Ortung, Gesundheits-Monitoring?
  2. Modelle vergleichen: Nutzen Sie die Vergleichstabelle oben, um die passenden Optionen einzugrenzen.
  3. Kosten kalkulieren: Berücksichtigen Sie neben dem Gerätepreis die laufenden Abo-Kosten und prüfen Sie mögliche Pflegekassen-Zuschüsse.
  4. Testphase starten: Viele Anbieter ermöglichen flexible Vertragslaufzeiten – nutzen Sie diese für einen Senioren Test im Alltag.
  5. Gemeinsam einrichten: Richten Sie das Gerät gemeinsam mit dem Senior ein und üben Sie den Notruf – das schafft Vertrauen.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu GPS-Trackern

Die Akkulaufzeit von Notrufuhren variiert zwischen zwei und fünf Tagen, abhängig von der Intensität der GPS-Ortung und der Häufigkeit der Alarmauslösung. Die GPS-Watch Pro 2 hat eine Akkulaufzeit von fünf Tagen, die James B6 hat eine Akkulaufzeit von zwei Tagen. Bei der MiniFinder Nano liegt die aktive Nutzungsdauer bei etwa 24 Stunden, im Standby deutlich länger. Eine lange Akkulaufzeit minimiert das häufige Aufladen der Uhr, ein abendliches Laderitual ist dennoch empfehlenswert.

Ja. Die Bedienung beschränkt sich im Wesentlichen auf einen einzigen Vorgang: Im Notfall den SOS-Knopf drücken. Die Sturzerkennung arbeitet vollautomatisch und die Zweiweg-Kommunikation funktioniert wie ein Freisprecher. Smartwatches erfordern häufig ein gekoppeltes Smartphone zur Nutzung vieler Funktionen, spezialisierte Notrufuhren wie die MiniFinder Nano hingegen arbeiten komplett eigenständig. Angehörige übernehmen die Einrichtung über die App.

Die meisten Senioren Smartwatches sind mit IPX7 oder vergleichbaren Schutzklassen ausgestattet und vertragen Spritzwasser und kurzes Untertauchen. Händewaschen ist kein Problem. Zum Duschen sollte die Uhr vorsichtshalber abgelegt werden, da Seife und warmes Wasser die Dichtungen beanspruchen können.

GPS funktioniert primär im Freien. In Innenräumen nutzen fortschrittliche Geräte wie die MiniFinder Nano alternative Methoden: WLAN-Ortung, Bluetooth-Beacons und Mobilfunkzellen-Triangulation ergänzen das GPS-Signal. Der Notruf selbst wird über das Mobilfunknetz übertragen und funktioniert überall dort, wo Handyempfang besteht – unabhängig vom GPS-Signal.

Über die MiniFinder Live App können autorisierte Angehörige den Standort jederzeit in Echtzeit einsehen – nicht nur im Notfall. GPS-Ortung ermöglicht die Standortfreigabe an Angehörige, und die Geofencing-Funktion warnt automatisch, wenn definierte Bereiche verlassen werden. Bei der Standortabfrage in der begleitenden App sollte sie möglichst ohne störende Werbung funktionieren, weil Anzeigen im Sicherheitskontext ablenken können. Die Häufigkeit der Standortabfragen lässt sich in der Regel individuell konfigurieren.

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