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  5. Hundeortung Jagd funktioniert nicht: Grenzen und Lösungen

Hundeortung bei der Jagd versagt typischerweise in drei Szenarien: physikalische Barrieren wie Berge und dichte Wälder blockieren VHF-Signale, mechanische Defekte an Antennen und Kontakten unterbrechen die Übertragung, und veraltete Funktechnologie stößt an ihre systemischen Grenzen. Diese Ausfälle treffen Jäger besonders hart während kritischer Nachsuchen oder Treibjagden, wenn die richtige Ausrüstung und ein zuverlässiger Begleiter wie ein modernes Hundeortungsgerät entscheidend sind. Nicht zuletzt auch für die Sicherheit des Hundes angesichts der Gefahr durch wehrhaftes Wild.

Dieser Artikel richtet sich an Hundeführer, die akute Ortungsprobleme erleben, besonders Nutzer von veralteten Systemen und klassischen VHF-Halsbändern. Der Fokus liegt auf technischen Ausfallursachen, nicht auf Bedienungsfehlern oder falscher Kalibrierung. Die praktische Relevanz ist erheblich: Ein verlorener Jagdhund bedeutet nicht nur emotionalen Stress, sondern gefährdet auch die waidgerechte Nachsuche. Die Wahl der passenden Ausrüstung ist dabei eine zentrale Frage, denn auf dem Markt existieren zahlreiche Varianten von Hundeortungssystemen mit unterschiedlichen Funktionen, Reichweiten und Bedienkonzepten. Die Auswahl der optimalen Lösung hängt maßgeblich von den individuellen Anforderungen und Einsatzbedingungen ab.

Moderne LTE-M Technologie, wie sie der MiniFinder Rex nutzt, löst die meisten klassischen Ortungsprobleme durch grundlegend andere Signalübertragung. Mobilfunksysteme bieten eine unbegrenzte Reichweite, solange ein Mobilfunkempfang vorhanden ist, während GPS-Systeme in der Regel eine Reichweite von bis zu 10 Kilometern haben, abhängig von den topografischen Gegebenheiten.

 

Was du aus diesem Artikel mitnimmst:

  • Warum VHF-Funksysteme physikalisch an ihre Grenzen stoßen
  • Welche mechanischen Schwachstellen klassische Ortungsgeräte haben
  • Wie das Handgerät-Risiko deine gesamte Ortung gefährden kann
  • Warum LTE-M die überlegene Technologie für 2026 darstellt
  • Eine praktische Checkliste für zuverlässige Hundeortung

 

Wenn die Technik schweigt: Warum bricht die Hundeortung bei der Jagd ab?

Die Hundeortung bei der Jagd ist ein zentrales Element für Sicherheit und Kontrolle. Hundeortungsgeräte und spezialisierte Ortungsgeräte wie der Gps Tracker gehören zur unverzichtbaren Ausrüstung jedes Hundeführers. Die Funktion dieser Geräte basiert auf der zuverlässigen Übertragung und Speicherung von Daten, insbesondere der Standortdaten zwischen Halsung und Empfänger. Dabei spielt die Netzabdeckung eine entscheidende Rolle, insbesondere bei Mobilfunksystemen, da eine stabile Verbindung für die Echtzeitübermittlung der Daten notwendig ist.

Hundeortungssysteme lassen sich grundsätzlich in zwei Kategorien einteilen: Funksysteme und Mobilfunksysteme. Funksysteme, wie etwa das dogtrace oder das dogtrace gps (z.B. GPS X25), benötigen keine Verbindung zum Handy und sind unabhängig vom Mobilfunknetz, bieten jedoch nur eine begrenzte Reichweite. Mobilfunksysteme hingegen ermöglichen eine nahezu unbegrenzte Reichweite, sind aber auf ein stabiles Netz angewiesen, was im ländlichen Jagdbetrieb zu Fehlern führen kann, wenn die Netzabdeckung schwach ist. Die Bedienung erfolgt hier meist über das Handy oder spezielle Handgeräte. Bei beiden Systemen können Fehler oder auch etwas geringere Reichweiten und Funktionsabweichungen auftreten, was bei der Auswahl im Shop und im praktischen Betrieb zu berücksichtigen ist.

Die Halsung ist dabei ein wesentliches Werkzeug für die Ortung und Sicherheit während der Jagd; ihre Betriebsdauer, Robustheit und Zuverlässigkeit sind entscheidend für den störungsfreien Ablauf im jagdlichen Einsatz. Zertifizierte Produkte, die im Test überzeugen, bieten zusätzliche Sicherheit.

 

Grund 1: Die physikalische Grenze des Funks (VHF)

VHF-Technologie (Very High Frequency) bildet das Rückgrat klassischer Ortungssysteme wie der Garmin Alpha-Serie. Das fundamentale Problem: VHF benötigt nahezu Sichtverbindung für zuverlässige Übertragung, wodurch ein klarer Blick auf das Display für die Navigation und Übersicht bei der Jagd besonders wichtig ist. Die verschiedenen Funktionen der Geräte, wie Ortungsreichweite und Signaloptionen, stoßen hier an physikalische Grenzen, die den Einsatzbereich beeinflussen. GPS-Systeme zur Hundeortung nutzen Satellitenfrequenzen, während Mobilfunksysteme die Standortdaten über das Handynetz übertragen. Ein entscheidender Unterschied, da die Datenübertragung und -speicherung maßgeblich die Ortungsgenauigkeit bestimmen. Für einen störungsfreien Betrieb im jagdlichen Einsatz ist es essenziell, dass die Geräte auch bei längerer Nutzung zuverlässig funktionieren. Typische Fehlerquellen bei der Funkübertragung, wie Störungen durch Gelände oder technische Defekte, können die Funktion beeinträchtigen und sollten bei der Auswahl und Wartung der Geräte berücksichtigt werden.

 

Konkrete Ausfallszenarien

In tiefen Tälern, hinter massiven Bergrücken oder in extrem dichten Beständen bricht der Funkkontakt oft schon nach wenigen Kilometern ab. Neben den topografischen Herausforderungen können auch technische Fehler, etwa Defekte oder Abnutzungsspuren an Hundeortungsgeräten, zu Ausfällen führen. Die Reichweite von GPS-Hundeortungssystemen variiert je nach Gelände; während Hersteller wie Garmin eine Reichweite von bis zu 10 Kilometern angeben, erreichen andere Geräte in der Praxis oft nur 2 bis 7 Kilometer.

Das Halten des Handgeräts über Kopfhöhe verbessert den Empfang bei VHF-Systemen, aber in topografisch anspruchsvollem Gelände reicht auch das nicht aus. Längere Austausch-Antennen können für reine Funksysteme die Reichweite in schwierigem Gelände verbessern, lösen aber das Grundproblem nicht.

 

Die LTE-M Lösung

Der MiniFinder Rex nutzt LTE-M Signale, die sich ihren Weg über Mobilfunkzellen suchen. Wo eine Funkwelle am Berg abprallt, findet das Handysignal einen Umweg über die Mobilfunkinfrastruktur. Die Nutzung von Hybrid-Systemen, die sowohl GPS als auch Mobilfunk kombinieren, bietet Vorteile in der Jagd. Der MiniFinder Rex setzt konsequent auf diese modernere Technologie.

Für den Betrieb des MiniFinder Rex ist die zuverlässige Übertragung und Speicherung von Standortdaten zwischen Halsband und Empfänger entscheidend. Die Bedienung und Überwachung der Funktionen erfolgt in der Regel über eine App auf dem Handy, das eine zentrale Rolle bei der Steuerung und Auswertung der Daten spielt. Die Qualität des Netzes beeinflusst maßgeblich die Echtzeitübertragung der Daten und damit die Funktionalität des Systems. Die LTE-M Technologie ist jedoch speziell für IoT-Anwendungen optimiert und erreicht auch Bereiche mit schwacher Netzabdeckung besser als Standard-Mobilfunk.

 

Grund 2: Hardware im Härtetest: So vermeiden Sie technische Ausfälle im Revier

Neben physikalischen Barrieren führen mechanische Defekte zu häufigen Ausfällen. Die richtige Ausrüstung und eine zuverlässige Halsung sind entscheidend für einen störungsfreien Betrieb und die Sicherheit bei der Jagd. Extreme Umwelteinflüsse wie Kälte und Feuchtigkeit können die Akkulaufzeit und Signalstärke verringern. Bei der Auswahl im Shop sollte auf geprüfte und zertifizierte Produkte geachtet werden, wobei Tests und Sicherheitszertifikate eine wichtige Rolle spielen. Typische Fehlerquellen sind technische Fehler an der Halsung, mangelhafte Datenübertragung oder eingeschränkte Funktionen im Betrieb, etwa wenn Standortdaten nicht korrekt zwischen Halsband und Empfänger übertragen oder gespeichert werden. Doch manche Hundeortungsgeräte haben zusätzliche Schwachstellen.

 

Problematik externer Antennen

Lange, abstehende Antennen am Hundehalsband, auch als Halsung Teil der jagdlichen Ausrüstung, sind im dichten Unterholz gefährdet. Im Brombeerschlag bleiben sie hängen, im Dornengestrüpp knicken sie ab, und durch die ständige Bewegung des Jagdhunds lockern sich Steckverbindungen, was den Betrieb und die Funktionen der Ortung beeinträchtigen kann. Typische Fehlerquellen wie beschädigte Antennen oder defekte Steckverbindungen führen zu Ausfällen und schränken die Zuverlässigkeit der Halsung als zentrales Werkzeug für die Hundeortung erheblich ein. Die Verwendung einer externen Fahrzeugantenne kann den Empfang bei Einsatz aus dem Fahrzeug verbessern, aber am Halsband selbst bleibt das Problem bestehen.

 

Verschmutzung und Korrosion

Dichtungen an den Halsbändern (Halsung) sollten nach Einsätzen in Wasser und Schlamm gründlich gereinigt werden, um Korrosion und damit verbundene Fehler im Betrieb zu vermeiden. Die regelmäßige Wartung der gesamten Ausrüstung, insbesondere der Halsung, ist entscheidend für einen störungsfreien Betrieb und eine zuverlässige Übertragung der Standortdaten. Ladekontakte oxidieren durch Feuchtigkeit und Schmutz, was zu Unterbrechungen bei der Datenübertragung und Einschränkungen der Funktionen führen kann. Typische Fehlerquellen wie Verschmutzung, Abnutzung oder unsachgemäße Handhabung beeinträchtigen die Funktionsfähigkeit der Geräte und können zu Ausfällen während der Jagd führen. Falsche Handhabung des Empfängers kann zudem die Signalstärke verringern.

 

Wartungsintensive Systeme

Klassische VHF-Ortungssysteme erfordern vor jeder Jagd eine aufwendige Checkliste für die gesamte Ausrüstung: Schrauben nachziehen, Kontakte reinigen, Kompass kalibrieren, Antennenstellung prüfen. Auch die Überprüfung der Funktionen wie Ortungsreichweite und Signalübertragung ist essenziell, um Fehler im Betrieb zu vermeiden. Regelmäßige Updates der Firmware und Tests der Geräte sind notwendig, um eine optimale Leistung, zuverlässige Datenübertragung und Speicherung der Standortdaten während der Jagd sicherzustellen. Diese Wartungsrituale und Tests kosten Zeit und Nerven, sind aber entscheidend, um typische Fehlerquellen wie Verbindungsabbrüche oder fehlerhafte Datenübermittlung zu vermeiden.

 

Der MiniFinder Rex Vorteil

Die Alternative zu klassischen Funkgeräten: Der MiniFinder Rex verzichtet auf abstehende Antennen. Die Solid-State-Bauweise integriert alle Komponenten in ein kompaktes, IPX7-geschütztes Gehäuse und bietet damit eine moderne Ausrüstung für die Jagd. Im Betrieb überzeugt das Gerät durch zuverlässige Funktionen wie präzise Standortübertragung, lange Betriebszeit und vielfältige Signaleinstellungen. Die effiziente Übertragung und Speicherung der Standortdaten zwischen Halsband und Empfänger gewährleistet eine hohe Ortungsgenauigkeit während der Jagd. Weniger Angriffsfläche im Gelände bedeutet weniger Ausfälle. Die Einrichtung ist unkompliziert: Einschalten, mit der kostenlosen MiniFinder Hunter App koppeln, jagen. Den MiniFinder Rex und weiteres Zubehör finden Sie direkt in unserem Shop.

 

Grund 3: Die Akku-Falle und das Handgerät-Risiko

Bei klassischen Hundeortungssystemen ist das Handgerät oft der Single-Point-of-Failure: Geht dieses zentrale Element der Ausrüstung verloren oder ist der Akku leer, fällt der gesamte Betrieb und damit sämtliche Funktionen der Ortung aus. Die Akkulaufzeit ist dabei ein kritischer Faktor. Je nach Modell und Nutzung können einige Systeme bis zu 60 Stunden Betriebszeit bieten, abhängig von der Taktung der Ortung. Dennoch bleibt das Risiko bestehen, dass bei leerem Akku oder Verlust des Geräts die Übertragung und Speicherung der Standortdaten unterbrochen wird. Typische Fehlerquellen sind neben Akku-Problemen auch Störungen bei der Datenübertragung oder technische Fehler am Gerät selbst. In solchen Fällen kann das Handy als Backup-Lösung dienen, sofern das Ortungssystem eine App-Anbindung unterstützt und eine stabile Netzabdeckung vorhanden ist.

Der MiniFinder Rex hingegen funktioniert völlig ohne separates Handgerät. Der kompakte Jagd-GPS-Tracker wird am Hundehalsband befestigt, mit der App am Smartphone verbunden und schon sind Sie startklar.

 

Akku-Management als Stressfaktor

Die Akkulaufzeit von Hundeortungssystemen variiert je nach Modell und Nutzung, wobei einige Systeme bis zu 60 Stunden Betriebszeit bieten können, abhängig von der Taktung der Ortung. Für einen störungsfreien Betrieb und die volle Nutzung aller Funktionen der Ausrüstung ist ein effektives Akku-Management entscheidend, da eine unzureichende Energieversorgung zu Fehlern bei der Datenübertragung und eingeschränkter Funktionalität führen kann. Vor der Jagd sollten Akkus vollständig geladen werden.

Der MiniFinder Rex setzt hier neue Maßstäbe für Mehrtagesjagden: Während herkömmliche Geräte oft schon nach dem ersten Jagdtag an ihre Grenzen stoßen, bietet der Rex eine beeindruckende Akkulaufzeit von bis zu 100 Stunden im aktiven Einsatz. Durch das intelligente Energiemanagement und die Nutzung der stromsparenden LTE-M Technologie bleibt der Tracker auch bei intensiver Nutzung über mehrere Tage hinweg zuverlässig einsatzbereit. In der MiniFinder Hunter App behalten Sie den Ladestand zudem jederzeit in Echtzeit im Blick, sodass böse Überraschungen im Revier der Vergangenheit angehören.

 

Smartphone-Redundanz

Die MiniFinder Hunter App bietet echte Redundanz: Das Handy ist meist geladen dabei und übernimmt zentrale Funktionen wie die Steuerung, Datenübertragung und Auswertung der Standortdaten. Die App ermöglicht eine komfortable Bedienung und stellt alle wichtigen Funktionen wie Kartenintegration, Signaloptionen und Nutzerführung bereit, was den Betrieb auch bei längeren Jagdeinsätzen zuverlässig macht. Die Kartendarstellung auf hochauflösenden Displays übertrifft die veralteten Screens vieler Handgeräte deutlich und sorgt für eine bessere Übersicht.

Checkliste: So stellst du sicher, dass dein MiniFinder Rex nie aufhört zu arbeiten

Die Wartung eines modernen LTE-M Trackers ist minimal im Vergleich zu klassischen VHF-Systemen. Statt 30 Minuten Vorbereitung vor jeder Jagd reichen 5 Minuten. Vorausgesetzt, die Ausrüstung wird regelmäßig geprüft und getestet, um einen zuverlässigen Betrieb und alle Funktionen sicherzustellen. Die Überprüfung der Datenübertragung zwischen Halsband und Empfänger ist dabei ebenso wichtig wie die Kontrolle der Betriebszeit und der gespeicherten Standortdaten.

Schritt-für-Schritt Anleitung:

  1. MiniFinder Hunter App Updates prüfen (einmal monatlich): Regelmäßige Updates der Firmware sind notwendig, um eine optimale Leistung der Geräte sicherzustellen und neue Funktionen zu nutzen.
  2. Akku-Status remote in App kontrollieren (vor jeder Jagd): Der MiniFinder Rex ermöglicht Fernabfrage des Ladestands.
  3. LED-Status am Gerät visuell prüfen: Grün bedeutet betriebsbereit, andere Farben signalisieren Lade- oder Verbindungsstatus. So wird sichergestellt, dass alle Funktionen wie Ortungsreichweite und Signalübertragung aktiv sind.
  4. Netzabdeckung im Revier über App-Karte überprüfen: Mobilfunkabdeckung im Revier checken, sodass du potenzielle Funklöcher kennst und die Datenübertragung gewährleistet bleibt.
  5. Backup-Smartphone mit installierter App bereithalten: Ein zweites Gerät bzw. eine zweite Person mit der MiniFinder Hunter App bietet zusätzliche Sicherheit für kritische Jagdsituationen.

 

Geräte, die mehrere Satellitensysteme wie GPS, GLONASS und Galileo parallel nutzen, haben eine höhere Wahrscheinlichkeit auf einen stabilen GPS-Fix. Der MiniFinder Rex nutzt diese Multi-Satellitenunterstützung und sorgt so für präzise Standortdaten und zuverlässigen Betrieb während der gesamten Jagd.

Vergleichstabelle: Klassische Funk-Ortung vs. MiniFinder Rex

Kriterium Klassische Funk-Ortung (VHF) MiniFinder Rex (LTE-M)
Varianten & Ausrüstung Verschiedene Varianten von Hundeortungsgeräten und Halsungen auf dem Markt, z.B. dogtrace, GPS X25, Garmin Alpha, mit unterschiedlichen Funktionen und Ausstattungen. Fokus auf Bedienung per Handy, robustes Design und flexible Ausrüstung.
Reichweite Begrenzt auf 2-10 km, Sichtlinie erforderlich; etwas Abweichung je nach Gelände und Ausführung möglich. Nahezu unbegrenzt bei Netzabdeckung; Reichweite hängt vom Mobilfunknetz ab; Nutzung mehrerer Satellitensysteme (GPS, GLONASS, Galileo) für stabilen Fix.
Funktionen Ortung, Signalton, Vibrationsalarm, verschiedene Kanäle und ID-Nummern, Kartenintegration, Test- und Zertifizierungsoptionen. GPS-Tracking, Live-Datenübertragung, App-Steuerung, Mehrhundüberwachung, Zwei-Wege-Kommunikation & Ferntrainer.
Hardware Externe Antennen, spezielle Halsung als Teil der Ausrüstung, meist separates Handgerät erforderlich. Kompaktes Gehäuse, integriertes Design, Bedienung über Handy oder App.
Wartung & Betrieb Hoch (Schrauben, Kontakte, Kalibrierung, regelmäßige Tests und Wartung zur Fehlervermeidung). Minimal (Laden & Go), regelmäßige Firmware-Updates empfohlen.
Interface Meist Extra-Handgerät erforderlich, Bedienung über spezielle Geräte. Smartphone-App, Gerät bereits vorhanden, einfache Bedienung über Handy, Datenübertragung in Echtzeit.
Berge/Täler Häufige Signalabrisse durch Abschattung, Fehlerquellen bei schwieriger Topografie. Überlegene Netzabdeckung durch LTE-M, weniger anfällig für Signalabbrüche, Netzqualität entscheidend.
Wasserschutz Variiert je nach Modell und Ausführung, Schutzwirkung kann etwas unterschiedlich sein, Test- und Zertifizierungsnachweise wichtig. IPX7 zertifiziert, robust für den jagdlichen Einsatz, Schutzwirkung durch Tests belegt.
Betriebskosten Einmalige Lizenzgebühr (~130€ für 10 Jahre, Anmeldung bei Bundesnetzagentur erforderlich, z.B. Garmin Alpha), sonst meist keine laufenden Kosten bei klassischen Funkgeräten.

SIM-Karte inkludiert; Abonnement für Datenübertragung MiniFinder Rex 69€ jährlich (5,75€ monatlich)

 

Entscheidungshilfe: Für Reviere mit starker Topografie und dichter Vegetation bietet der MiniFinder Rex klare Vorteile. Bei Gruppenjagden sollten Hunde auf unterschiedliche ID-Nummern und Kanäle verteilt werden, um Überlastungen der Funkfrequenzen zu vermeiden. Ein Problem, das bei LTE-M nicht existiert. Die Wahl der passenden Variante und Ausrüstung sollte stets auf Basis von Tests, Zertifizierungen und individuellen Anforderungen erfolgen.

 

Fazit: Grenzenlose Ortung statt Funkstille

Klassische VHF-Hundeortungssysteme scheitern oft aus drei Gründen: physikalische Barrieren blockieren Funksignale, mechanische Komponenten versagen unter Jagdbedingungen, und die Abhängigkeit vom Handgerät schafft kritische Ausfallrisiken. Diese Limitierungen sind keine Bedienungsfehler, sie sind systembedingt.

Der MiniFinder Rex löst diese Probleme durch konsequente LTE-M Technologie, integrierte Bauweise ohne anfällige Außenantennen und Smartphone-basierte Steuerung mit eingebauter Redundanz. Die Investition in zukunftssichere Ausrüstung mit umfangreichen Funktionen und zuverlässigem Betrieb ist entscheidend für die Wahl des passenden Hundeortungsgeräts auf dem Markt. 

Die richtige Wahl hängt von den individuellen Anforderungen ab. Achte auf die Qualität der Datenübertragung zwischen Halsung und Empfänger, die Netzabdeckung im Revier, die Bedienbarkeit per Handy sowie auf die verschiedenen Varianten der Ortungsgeräte und GPS-Tracker. Zertifizierte Tests und regelmäßige Überprüfung helfen, Fehlerquellen zu minimieren und die Sicherheit deines vierbeinigen Begleiters bei der Jagd zu gewährleisten. 

 

Nächste Schritte:

  1. Analysiere dein Revier auf Mobilfunkabdeckung mit der MiniFinder Hunter App
  2. Plane den Umstieg vor der nächsten kritischen Jagdsaison
  3. Teste das System bei einer niedrigpriorisierten Jagd unter realen Bedingungen

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Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu MiniFinder Rex

Der MiniFinder Rex bietet mit seinem 2.500 mAh Akku bis zu 100 Stunden aktive Nutzung bei moderaten Updateintervallen. Die Betriebszeit variiert je nach Modell, Nutzung und Taktung der Ortung. Die Akkulaufzeit ist ein wichtiger Faktor bei der Wahl der passenden Ausrüstung für die Jagd.

LTE-M ist speziell für IoT-Anwendungen optimiert und erreicht auch Bereiche mit schwachem Standardempfang. Ohne jegliche Netzabdeckung funktioniert kein mobilfunkbasiertes Ortungsgerät. Die Wahl des passenden Systems hängt vom Einsatzgebiet und der Netzabdeckung ab.

Ja, die MiniFinder Hunter App unterstützt Multi-Dog-Tracking. Jeder Hund erhält einen eigenen Tracker, alle Positionen werden in der App-Karte dargestellt. Bei Gruppenjagden mit klassischen VHF-Systemen wie Garmin Alpha oder dogtrace GPS X25 müssen Hunde auf unterschiedliche ID-Nummern und Kanäle verteilt werden, um Überlastungen der Funkfrequenzen zu vermeiden. Moderne Systeme wie der MiniFinder Rex ermöglichen die Überwachung mehrerer Hunde gleichzeitig und speichern die Standortdaten für eine spätere Auswertung.

Der MiniFinder Rex ist IPX7 zertifiziert, wasserdicht und staubgeschützt. Die integrierte Bauweise ohne abstehende Antennen minimiert mechanische Schwachstellen. Dichtungen sollten nach Einsätzen in Wasser und Schlamm gereinigt werden, um Korrosion zu vermeiden.

Nein, der MiniFinder Rex nutzt eine integrierte SIM. Das USB-Kabel wird nur zum Laden benötigt. Die Standortdaten werden direkt über das integrierte LTE-Modul übertragen. Es ist kein separater Händler-Besuch für eine SIM-Karte nötig.

Zu den wichtigsten Funktionen zählen Ortungsreichweite, Akkulaufzeit, Kartenintegration, Multi-Dog-Tracking, Speicherung und Übertragung von Standortdaten, Signaleinstellungen und die Möglichkeit, mehrere Satellitensysteme wie GPS, GLONASS und Galileo parallel zu nutzen. Letzteres erhöht die Wahrscheinlichkeit auf einen stabilen GPS-Fix und verbessert die Ortungsgenauigkeit.

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