1. Start
  2. /
  3. Blog
  4. /
  5. Wie viel Kälte kann eine Katze vertragen?
Eine Katze draußen bei kaltem Wetter.

Katzen können Kälte und Temperaturen um 0 °C ohne größere Probleme verkraften. Ihr Fell wirkt als natürliche Isolierschicht, die sie vor der Kälte schützt. Die allgemeine Gesundheit, das Alter, die Felldichte und die Gewohnheit, sich draußen aufzuhalten, beeinflussen jedoch, wie stark eine Katze friert.

 

Katzen kommen gut mit Kälte zurecht

Auch wenn sie grundsätzlich gut zurechtkommen, besteht das Risiko, dass Katzen, die sich längere Zeit draußen bei kaltem Wetter oder Temperaturen unter 10 °C aufhalten, Erfrierungen und schwere Unterkühlungen erleiden. Langhaarige Rassen wie Sibirische Katzen und Maine Coons haben ein dichteres Fell, das besseren Schutz bei niedrigen Temperaturen bietet; sie haben eine höhere Kältetoleranz als kurzhaarige Rassen.

 

Risiko für Erfrierungen

Obwohl Katzen gut mit Kälte umgehen können, besteht ein besonderes Risiko für Erfrierungen an ungeschützten Körperteilen, die weniger isoliert sind, wie Ohren, Pfoten und Schwanz. In schweren Fällen kann dies zu dauerhaften Gewebeschäden führen.

Häufige Anzeichen für Erfrierungen sind:

  • Blasse oder graue Haut
  • Empfindlichkeit bei Berührung
  • Schwellungen der betroffenen Stellen

Wenn man eine durchgefrorene Katze ins Warme bringt, sollte man sie nicht zu schnell aufwärmen. Das Erwärmen sollte langsam erfolgen. Verwenden Sie Decken oder Ihre eigene Körperwärme, um die Temperatur behutsam anzuheben.

 

Wann sollte man die Katze ins Haus holen?

Grundsätzlich sollten Katzen ins Haus geholt werden, wenn die Temperatur unter den Gefrierpunkt fällt – besonders bei Extremwetter wie Schneestürmen oder eisigen Winden. In der Nacht wird es für Katzen draußen oft besonders kalt; selbst Freigängerkatzen brauchen im Winter manchmal einen warmen Rückzugsort. Beobachten Sie das Verhalten Ihrer Katze: Wenn sie zögert hinauszugehen oder schnell wieder hineinmöchte, ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass es zu kalt ist.

 

Einen warmen Rückzugsort schaffen

Im Haus sollte es einen warmen Platz geben, fern von Zugluft und kalten Böden. Wenn möglich, können Sie draußen einen geschützten Unterschlupf einrichten, den die Katze bei Kälte aufsuchen kann – idealerweise gut isoliert und vor Witterung geschützt. Katzen suchen bei Dunkelheit oft instinktiv wärmere Orte auf.

 

Die Katze mit GPS im Blick behalten

Wenn Sie sicherstellen möchten, dass Ihre Freigängerkatze an den kältesten Tagen des Jahres einen geschützten Platz gefunden hat, können Sie ein Katzen-GPS verwenden – damit können Sie ihre Bewegungen in Echtzeit verfolgen. Bei sehr kaltem Wetter können Sie Ihre Katze leicht auffinden und sicher nach Hause holen. Katze drinnen, Ruhe im Kopf!