Warenkorb



Digitale Assistenzsysteme in der Pflege nutzen technische Lösungen, um Sicherheit, Selbstständigkeit und Betreuung im Alltag zu unterstützen. Dazu gehören beispielsweise Notrufsysteme, Sturzerkennung, GPS-Ortung, Telemonitoring oder Erinnerungsfunktionen. Richtig eingesetzt können solche Lösungen Pflegebedürftigen mehr Freiheit geben und Pflegekräfte dabei unterstützen, schneller zu erkennen, wann tatsächlich Hilfe benötigt wird.
Digitale Assistenzsysteme sind technische Hilfsmittel, die ältere oder pflegebedürftige Menschen im Alltag unterstützen und gleichzeitig Pflegekräfte oder Angehörige entlasten können. Das Bundesgesundheitsportal nennt unter anderem Hausnotrufsysteme, Sensoren zur Sturzerkennung und digitale Anwendungen zur Erinnerung an Medikamente als Beispiele für solche Lösungen. Ziel ist nicht, persönliche Pflege zu ersetzen, sondern Sicherheit und Selbstständigkeit sinnvoll durch Technik zu ergänzen. Weitere Informationen bietet das Bundesgesundheitsportal zum Thema Digitalisierung in der Pflege.
In Deutschland spielt der Hausnotruf bereits seit vielen Jahren eine wichtige Rolle. Klassische Systeme bestehen häufig aus einem Funksender und einer Basisstation in der Wohnung. Mittlerweile gibt es jedoch auch mobile Notrufsysteme, die über Mobilfunk funktionieren und zusätzlich GPS-Ortung ermöglichen. Dadurch kann die Sicherheitslösung auch außerhalb der eigenen Wohnung genutzt werden.
Digitale Assistenzsysteme kommen sowohl in der ambulanten und stationären Pflege als auch im betreuten Wohnen oder im privaten Umfeld zum Einsatz. Sie können beispielsweise bei Sturzrisiken, zur Medikamentenerinnerung, zur Ortung bei Bedarf oder als einfache Möglichkeit genutzt werden, im Notfall schnell Hilfe anzufordern. Besonders mobile Notrufgeräte bieten den Vorteil, dass die Unterstützung nicht auf die eigene Wohnung begrenzt ist.
Welches System sinnvoll ist, hängt immer vom individuellen Bedarf ab. Eine Person benötigt vielleicht hauptsächlich eine SOS-Funktion, während bei einer anderen zusätzlich Sturzerkennung, GPS-Ortung oder Geofencing relevant sind. Gleichzeitig muss klar geregelt sein, wer einen Alarm erhält, wie darauf reagiert wird und wann persönliche Hilfe vor Ort erforderlich ist. Ein Beispiel dafür, wie GPS-basierte Sicherheitslösungen in bestehende Pflegeabläufe integriert werden können, zeigt auch unser Beitrag Wenn Technologie den Alltag verändert.
Für Pflegebedürftige können digitale Assistenzsysteme zusätzliche Sicherheit schaffen, ohne die Selbstständigkeit unnötig einzuschränken. Ein mobiles Notrufgerät kann beispielsweise bei Spaziergängen, Einkäufen oder anderen Aktivitäten mitgeführt werden und ermöglicht es, im Notfall direkt Hilfe anzufordern. Für Pflegekräfte können Alarme und Positionsinformationen gleichzeitig dabei helfen, Situationen schneller einzuschätzen und ihre Zeit gezielter dort einzusetzen, wo Unterstützung tatsächlich benötigt wird.
Technik hat jedoch klare Grenzen. Ein Gerät kann einen Sturz erkennen oder einen Standort anzeigen, aber keine körperliche Hilfe leisten. Auch Mobilfunkempfang, Akkustand oder die tatsächliche Nutzung des Geräts können die Funktion beeinflussen. Hinzu kommen Fragen zu Datenschutz und Privatsphäre: Nutzer sollten verstehen, welche Informationen verarbeitet werden, wann eine Ortung erfolgt und wer Zugriff auf die Daten hat.
Die Bedürfnisse einer Person können sich zudem verändern. Was heute ausreichend Unterstützung bietet, kann zu einem späteren Zeitpunkt durch mehr persönliche Pflege ergänzt werden müssen. Digitale Assistenzsysteme sollten deshalb regelmäßig überprüft und an die aktuelle Situation angepasst werden.
MiniFinder bietet mobile Sicherheitslösungen, die persönliche Notrufgeräte mit MiniFinder Live verbinden. Die tragbaren Geräte ermöglichen beispielsweise SOS-Alarme, Sturzerkennung, Zwei-Wege-Kommunikation und GPS-Ortung, während MiniFinder Live Informationen zentral für autorisierte Nutzer bereitstellt. Über Telemonitoring können Positionen und Ereignisse bei Bedarf eingesehen und Alarme strukturiert weiterverfolgt werden.
MiniFinder Live unterstützt außerdem Medikamentenerinnerungen und ein strukturiertes Alarmmanagement. Pflegekräfte können eingehende Alarme sehen, bestätigen und nachvollziehen, wer einen Alarm übernommen hat. Je nach Bedarf kann das System mit der MiniFinder Watch, dem MiniFinder Nano oder dem MiniFinder Pico eingesetzt werden. So können mobile Notrufsysteme und digitale Alarmverwaltung miteinander kombiniert werden, ohne die persönliche Betreuung zu ersetzen.
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu digitalen Assistenzsystemen in der Pflege, mobilen Notrufsystemen und digitalem Alarmmanagement.
MiniFinder Live verbindet mobile Notrufgeräte mit den Personen, die auf eingehende Alarme reagieren. Autorisierte Nutzer können Alarme empfangen und bestätigen, Positionen einsehen, vergangene Ereignisse nachvollziehen und Erinnerungen für Medikamente oder tägliche Routinen einrichten.
Nein. Sie können bestimmte Aufgaben unterstützen und in manchen Situationen unnötige Kontrollbesuche reduzieren, ersetzen jedoch keine körperliche Hilfe oder persönliche Betreuung, wenn diese benötigt wird.
Mobile Notrufsysteme können unter anderem in der ambulanten Pflege, im betreuten Wohnen, in Pflegeeinrichtungen oder im privaten Alltag eingesetzt werden. Welche Funktionen sinnvoll sind, hängt vom individuellen Unterstützungsbedarf und den Abläufen der jeweiligen Einrichtung ab.

Besuchen Sie unsere Kontaktseite.