Warenkorb



Wer allein in der Land- oder Forstwirtschaft arbeitet, ist mit verschiedenen Herausforderungen und Risiken konfrontiert. Die Arbeit findet häufig auf großen Flächen statt, weit entfernt von Kollegen und anderen Menschen. Wer sich mitten im Wald oder auf einem abgelegenen Teil eines landwirtschaftlichen Betriebs befindet, hat im Notfall oft einen weiten Weg bis zur nächsten Hilfe.
Kommt es bei der Alleinarbeit zu einem Unfall, können die Folgen schwerwiegend sein. Es kann lange dauern, bis jemand bemerkt, was passiert ist, oder Hilfe am Unfallort eintrifft. Deshalb sind klare Sicherheitsmaßnahmen, eine zuverlässige Kommunikation und die Möglichkeit, den eigenen GPS-Standort zu teilen, besonders wichtig.
Laut der schwedischen Arbeitsschutzbehörde Arbetsmiljöverket gehört die Forstwirtschaft in Schweden zu den Branchen mit besonders vielen Arbeitsunfällen. Häufig kommt es zu Stürzen auf rutschigem oder unebenem Boden, Verletzungen beim Umgang mit Motorsägen und Unfällen bei der Baumfällung. Besonders gefährlich ist die Arbeit mit umgestürzten Bäumen nach einem Sturm, da sich Stämme und Äste beim Sägen plötzlich mit großer Kraft bewegen können.
Auch in der Landwirtschaft gibt es Risiken, beispielsweise beim Arbeiten mit Traktoren, anderen Maschinen oder großen Tieren. Viele Aufgaben werden außerdem an Orten ausgeführt, an denen niemand in unmittelbarer Nähe ist. Wer sich verletzt oder in eine Situation gerät, aus der er sich nicht selbst befreien kann, hat es deshalb oft schwer, Hilfe zu bekommen.
Die schwedische Wissensplattform Skogskunskap weist ebenfalls darauf hin, dass Menschen, die allein im Wald arbeiten, nach einem Unfall unter Umständen länger auf Rettung warten müssen. Eine eingeschränkte Mobilfunkabdeckung kann es zusätzlich erschweren, jemanden zu erreichen.
Sicherheit beginnt bereits vor Arbeitsbeginn. Wer mögliche Gefahren kennt und die anstehenden Aufgaben sorgfältig plant, kann viele Unfälle vermeiden. Die schwedische Arbeitsschutzbehörde empfiehlt unter anderem, Arbeitsmethoden, Ausrüstung und das Vorgehen bei einem Unfall im Voraus zu überprüfen. Bei der Arbeit mit einer Motorsäge ist es beispielsweise wichtig, geeignete Schutzausrüstung zu tragen und über die nötigen Kenntnisse zu verfügen.
Skogskunskap betont außerdem, wie wichtig es ist, die Arbeit rechtzeitig zu beenden, bevor man zu müde wird. Müdigkeit und Stress können die Aufmerksamkeit und das Urteilsvermögen beeinträchtigen. Bei besonders gefährlichen Aufgaben ist es zudem sicherer, gemeinsam mit einer anderen Person zu arbeiten.
Wer allein arbeiten muss, sollte immer jemandem mitteilen, wo er sich aufhält und wann er voraussichtlich zurückkommt. Auch das Mobiltelefon oder andere Kommunikationsgeräte sollten jederzeit griffbereit sein, beispielsweise in einer Brusttasche statt im Rucksack.
Ein Personenalarm mit GPS-Ortung kann zusätzliche Sicherheit bieten, wenn Sie allein in einem großen Waldgebiet oder auf einem abgelegenen landwirtschaftlichen Betrieb arbeiten. Im Wald gibt es selten Adressen oder eindeutige Orientierungspunkte, mit denen sich der eigene Standort leicht beschreiben lässt. Dank GPS-Ortung kann die Person, die den Alarm empfängt, den Standort sehen und Rettungskräften helfen, den richtigen Ort zu finden.
Ein tragbarer Personenalarm mit Sturzerkennung und SOS-Taste bietet außerdem Vorteile gegenüber einem Mobiltelefon allein. Wenn Sie stürzen, sich verletzen oder nicht mehr aufstehen können, ist es möglicherweise schwierig, das Telefon herauszuholen und Hilfe zu rufen. Ein Personenalarm wie MiniFinder Pico verfügt sowohl über eine Sturzerkennung als auch über eine SOS-Taste. Damit können Alarme an zuvor festgelegte Kontakte gesendet werden. Erkennt das Gerät einen Sturz, kann der Alarm auch automatisch ausgelöst werden, sodass die Empfänger erfahren, dass möglicherweise etwas passiert ist.
Bei der Arbeit im Freien ist es wichtig, zwischen GPS-Ortung und Mobilfunkabdeckung zu unterscheiden. GPS wird verwendet, um den Standort einer Person zu bestimmen. Das Mobilfunknetz wird dagegen benötigt, um den Alarm und die Standortinformationen zu übermitteln. Ein Personenalarm kann seinen Standort daher möglicherweise auch bei schlechtem Mobilfunkempfang bestimmen. Damit der Alarm den Empfänger erreicht, muss jedoch eine Mobilfunkverbindung verfügbar sein. Deshalb sollten Sie die Netzabdeckung prüfen und das Gerät in den Gebieten testen, in denen Sie normalerweise arbeiten.
Einen Alarm auslösen zu können, ist ein wichtiger Teil der Sicherheit. Genauso wichtig ist jedoch, dass jemand weiß, was zu tun ist, wenn ein Alarm eingeht. Es sollte klar festgelegt sein, wer den Alarm empfängt, wie die betroffene Person kontaktiert wird und was passiert, wenn sie nicht antwortet. Dazu kann gehören, die Person anzurufen, jemanden in der Nähe zu kontaktieren oder bei Bedarf Rettungskräfte zu verständigen.
Die schwedische Arbeitsschutzbehörde weist darauf hin, dass Arbeitgeber dafür verantwortlich sind, geeignete Erste-Hilfe-Maßnahmen und Notfallabläufe entsprechend den Risiken am Arbeitsplatz sicherzustellen. Regelmäßige Rückmeldungen und feste Ansprechpartner sind besonders wichtig, wenn Menschen an abgelegenen Orten arbeiten und nur selten anderen Personen begegnen.
Alleinarbeit in der Land- und Forstwirtschaft wird immer mit gewissen Risiken verbunden sein. Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich die Arbeit jedoch sicherer gestalten. Durch die Kombination aus Schutzausrüstung, klaren Sicherheitsabläufen und einem Personenalarm für Alleinarbeiter mit GPS-Ortung wird es einfacher, im Notfall Hilfe zu rufen und den eigenen Standort zu übermitteln.

Besuchen Sie unsere Kontaktseite.