Warenkorb

Zwischensumme: 3 299 kr








Wenn ein nahestehender Mensch an Demenz erkrankt, verändert sich der Alltag oft nach und nach. Ein Spaziergang, der früher selbstverständlich war, bereitet plötzlich Sorgen. Bleibt ein Anruf unbeantwortet, fragt man sich schnell, ob etwas passiert ist. Gleichzeitig möchten Sie, dass Ihr Angehöriger vertraute Gewohnheiten beibehält, eigene Entscheidungen trifft und weiterhin die Dinge tun kann, die ihm Freude bereiten.
Der gewohnte Spaziergang oder der selbstständige Einkauf kann für Menschen mit Demenz eine wichtige Routine sein. Ein mobiles Notrufsystem kann dabei helfen, diese Selbstständigkeit länger zu erhalten, abgestimmt auf die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse. Die Möglichkeit, auch unterwegs mit der Familie in Kontakt zu treten, kann vertraute Aktivitäten für Ihren Angehörigen und für Sie sicherer machen.
Bei Demenz kann es passieren, dass ein vertrauter Weg plötzlich nicht mehr wiedererkannt wird. Ihr Angehöriger verlässt vielleicht für eine alltägliche Besorgung das Haus, findet anschließend aber nicht zurück oder kann nicht erklären, wo er sich befindet. Ein Mobiltelefon reicht in solchen Situationen nicht immer aus. Auch das Telefonieren kann schwerfallen, oder die betroffene Person erkennt nicht, dass sie Hilfe benötigt. Mit einer Notrufuhr wie der MiniFinder Watch können Sie den Standort in der MiniFinder Live App sehen und die Uhr anrufen, um Kontakt aufzunehmen. Hat sich Ihr Angehöriger verirrt, hilft Ihnen die Standortanzeige dabei, ihn zu finden und nach Hause zu begleiten. Zusätzlich lassen sich virtuelle Sicherheitsbereiche, sogenannte Geofences, für gemeinsam vereinbarte Gebiete einrichten. Verlässt die Person einen solchen Bereich, erhalten Sie eine Benachrichtigung, ohne dass Ihr Angehöriger selbst anrufen oder einen Alarm auslösen muss. Besprechen Sie die Nutzung der Standortfunktion möglichst gemeinsam und berücksichtigen Sie dabei die Wünsche und die Privatsphäre Ihres Angehörigen.
Für Menschen, die eine Notruftaste bedienen können, bietet sie außerdem eine einfache Möglichkeit, bei Unsicherheit oder Verwirrung Kontakt aufzunehmen. Wird die Taste gedrückt, sendet die Uhr eine Push-Benachrichtigung an MiniFinder Live und ruft die ausgewählten Notfallkontakte nacheinander an. Antwortet der erste Kontakt nicht, wird der nächste angerufen. Wer den Anruf annimmt, kann direkt über die Uhr mit Ihrem Angehörigen sprechen, herausfinden, was passiert ist, und Hilfe organisieren. So lässt sich die Verantwortung innerhalb der Familie teilen, ohne dass eine einzelne Person ständig erreichbar sein muss.
Ein klassischer Hausnotruf besteht meist aus einer Basisstation und einem tragbaren Notrufknopf. Er funktioniert innerhalb der Reichweite der Basisstation, in der Regel in der Wohnung und ihrer unmittelbaren Umgebung. Wird die Taste gedrückt, entsteht eine Sprechverbindung zur Notrufzentrale. Diese organisiert je nach Situation und vereinbarter Leistung Hilfe durch Angehörige, einen Bereitschaftsdienst, einen Pflegedienst oder den Rettungsdienst. Wie schnell jemand vor Ort ist, hängt unter anderem vom Standort und der erforderlichen Hilfe ab. Außerhalb der Reichweite bietet ein rein häusliches System keine Unterstützung.
Ein mobiles Notrufsystem nutzt das Mobilfunknetz und funktioniert sowohl zu Hause als auch unterwegs, sofern Netzabdeckung besteht. Wer die Alarme erhält, hängt von der gewählten Lösung ab. Bei der MiniFinder Watch können sie direkt an ausgewählte Angehörige gehen. Die Uhr verfügt außerdem über eine automatische Sturzerkennung, die einen Alarm auslösen kann, wenn ein Sturz erkannt wird. Das bietet zusätzliche Unterstützung, wenn die betroffene Person die Taste nicht selbst drücken kann. Stürzt Ihr Angehöriger beispielsweise bei einem Spaziergang, können Sie den Alarm empfangen, den Standort sehen und über die Uhr mit ihm sprechen, um die Situation einzuschätzen. Wird weitere Hilfe benötigt, können Sie andere Angehörige verständigen oder bei einem medizinischen Notfall bereits vor Ihrer Ankunft die 112 wählen. Die automatische Sturzerkennung kann auch dann Hilfe anfordern, wenn Ihr Angehöriger die Notruftaste nicht erreichen oder betätigen kann.
Ein Notrufsystem muss zum Alltag Ihres Angehörigen passen. Kann die Person die Notruftaste finden und drücken? Versteht sie, wie die Telefonfunktion genutzt wird? Probieren Sie die Funktionen gemeinsam aus und überlegen Sie, welche Unterstützung erforderlich ist. Achten Sie auch auf die Akkulaufzeit, die Mobilfunkabdeckung an den üblichen Aufenthaltsorten und darauf, wie das Laden organisiert werden soll. Eine feste Laderoutine und klare Zuständigkeiten innerhalb der Familie helfen dabei, das Gerät einsatzbereit zu halten. Bei der Auswahl geeigneter Hilfsmittel können Sie sich beispielsweise an eine Demenzberatungsstelle wenden. Auch eine ergotherapeutische Fachkraft kann gemeinsam mit Ihnen beurteilen, welche Funktionen Ihr Angehöriger im Alltag nutzen kann. Wird das Notrufsystem frühzeitig eingeführt, bleibt Zeit, sich mit den Funktionen vertraut zu machen und die Nutzung zur Gewohnheit werden zu lassen. Verändern sich die Bedürfnisse, muss auch die Unterstützung entsprechend angepasst werden.
Ebenso wichtig ist, dass Ihr Angehöriger das Gerät tragen möchte. Ein Hilfsmittel, das unbequem ist oder auf dem Nachttisch liegen bleibt, bietet beim Spaziergang keine Unterstützung. Manche Menschen empfinden ein Notrufgerät zudem als sichtbare Erinnerung an ihre Erkrankung oder eine zunehmende Abhängigkeit von anderen. Deshalb kann die Gestaltung einen Unterschied machen. Die MiniFinder Watch sieht aus wie eine moderne Uhr und lässt sich als stilvolles, unauffälliges Accessoire im Alltag tragen. Wer bereits eine Armbanduhr gewohnt ist, kann diese Gewohnheit damit beibehalten. Beziehen Sie Ihren Angehörigen möglichst in die Auswahl ein und lassen Sie ihn die Uhr ausprobieren, damit sie bequem sitzt und den persönlichen Wünschen entspricht.
Erfahren Sie mehr über unsere Notrufsysteme und finden Sie eine Lösung, die zum Alltag und zu den Bedürfnissen Ihres Angehörigen passt.
Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zu mobilen Notrufsystemen für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen.
Nein, die MiniFinder Watch funktioniert eigenständig ohne Mobiltelefon. Ihr Angehöriger kann direkt über die Uhr einen Alarm auslösen und mit Ihnen sprechen. Als Angehöriger nutzen Sie die MiniFinder Live App, um Alarme zu empfangen und den Standort zu sehen.
Ja, Sie können mehrere Notfallkontakte hinterlegen und festlegen, in welcher Reihenfolge sie angerufen werden. Antwortet die erste Person nicht, wird der nächste Kontakt angerufen. So können Sie die Verantwortung innerhalb der Familie teilen.

Besuchen Sie unsere Kontaktseite.